Start Community Forum News Events Locations Artists Vereine Blogs Spiele FAQ
 
Testberichte
Testberichte
Testberichte von Maggers United
Magger: m, pl.: -s [hamb]: Breitbeiniger Kerl, der auf dicke Hose macht. United: adj.[englisch: jun’aitet], vereinigt, gemeinsam, auch: Team-, Clubbezeichnung. „Coole und gut abgehangene Hamburger, lĂ€ssige Klamotten und Styling, und ein Hauch Hanseaten-Flair.“ (Tim MĂ€lzer) „Sehr gute Verteidigung, im Mittelfeld teilweise brillant nach vorne spielend, und im Sturm Leute, die von jedem Verein gefĂŒrchtet werden. Die Maggers sind sehr heimstark aber auch auswĂ€rts immer sehr gefĂ€hrlich! Man kann von ihnen noch sehr viel erwarten!“ (Lotto King Karl) Wenn dein Kopf von den Nachwehen vom VorglĂŒhen mal wieder explodieren will, wenn der Himmel voller Wolken hĂ€ngt und deine SĂŒĂŸe dich auch noch aussperrt – dann wird’s Zeit fĂŒr Maggers United. Denn die Jungs aus Hamburg haben fĂŒr solche FĂ€lle eine Hausapotheke dabei, in der sich fĂŒr fast alles eine Medizin findet: Spaß mit Humor, Jack Daniel‘s in Strömen, hinreißend mitreißenden Schnodder-Rock und fĂŒr jede Gelegenheit den passenden Sinnspruch. Ihre Hits heißen Leck mich wie der Sommer, Hamburg Ciddy, Alleine, Keine Schande und Aufgestanden, und damit haben sie sich in der Hansestadt zur besten Live-Band des Planeten gespielt, soviel ist mal sicher. Maggers United. Ihr habt sie mit Sicherheit schon mal live gesehen, denn als Stamm-Support fĂŒr Lotto King Karl haben sie die Hamburger Szene grĂŒndlich aufgemischt und ihre Duftmarke in den grĂ¶ĂŸten hanseatischen Hallen hinterlassen: Ein paar Mal schon vor 15.000 Leuten in der ausverkauften Colorline-Arena, mehrfach open-air im komplett ausverkauften Stadtpark und neulich auf dem großen HSV-Abschlussfest im Vereinsstadion, vor ca. 10.000 Leuten. Und diesmal ohne Lotto, der nach wie vor selbst ein großer Fan der Maggers ist und sich auch schon mal in die Traversen hĂ€ngt, um eine gute Sicht auf die Jungs zu haben. Denn ein Maggers-Konzert ist ein Ereignis, das höchstens noch von spontanem Sex getoppt wird. Wenn Maggers United alleine auf die BĂŒhne gehen, dann dauert es gut und gern zwei Stunden, bevor sie wieder runterkommen und in der Zwischenzeit geht die Post ab. „Unsere Auftritte sind nie durchgeplant”, erklĂ€rt Justin Time. „Wir wollen vor allem Spaß haben und zwar mit dem Publikum. Und irgendetwas Komisches passiert immer, das wird einfach nie langweilig.” Eine Setliste mit 28 Songs ist bei den Maggers nichts ungewöhnliches, und außer ihren eigenen Hormonbomben lassen sie auch mal die Titelmelodie von Spongebob oder den Hamburger Gassenhauer „Der Junge mit dem TĂŒdelband” (klau’n, klau’n Äppel woll’n wir klau’n, ruckzuck ĂŒber’n Zaun) fallen. Die Fans lieben das, singen alle Texte mit und heulen, wenn der Gig zu Ende ist. Mittlerweile ist der feste Fankreis um die 1000 Mini-Maggers stark, und wer auf http://muff.maggersunited.de einen Blick ins Forum wirft, der wird vor allem Frauennamen finden, denn Maggers haben nun mal den Hau bei den MĂ€dels, die den rauen Humor der Jungs ganz großartig finden. Ohne die Fans, das wissen die Maggers natĂŒrlich, wĂ€re alles nicht so gekommen, wie es jetzt ist. Die Maggers kommen aus dem wahren Hamburg: Barmbek und EimsbĂŒttel, und ihre Geschichte beginnt im Sommer 2003. Damals legten sie im Übungsraum einfach mal so aus Spaß saloppe deutsche Texte auf knackige Abgeh-Riffs. Leck mich wie der Sommer entsteht so spontan gleich beim ersten Mal. Zwei weitere Songs werden innerhalb von wenigen Tagen hinterhergeschoben und gehen locker von der Hand. Aus den Songs wird ein Demo, und das verteilen sie erst mal in ihre diversen Stammkneipen auf und um den Kiez, aus denen nun in Dauerrotation Leck mich wie der Sommer schallt. Den ersten Gig gibt‘s dann in der Hamburger Markthalle, auf einem Wettbewerb vor 1000 Leuten, die von der schnodderigen Hamburg Ciddy-Band noch nie was gehört haben, aber sofort feucht vor GlĂŒck werden. 2004 haben die Maggers ihren ersten Plattendeal im Kasten und spielen bald ihre ersten Gigs mit Lotto. Und auch hier funkt es im Publikum: Die Songs gehen ab wie ZĂ€pfchen, die Fans hĂŒpfen auf und nieder und jeder will immer mehr Maggers haben. Der Rest ist Geschichte: Die Hallen mit Lotto werden immer grĂ¶ĂŸer, und zunehmend sind auch die Sologigs, die die Maggers in den einschlĂ€gigen Hamburger Clubs spielen, voll und ausverkauft. „Nur Siege – keine Niederlagen“ heißt ihr erstes Voll-Lang-Album, das 2006 nach der EP Leck mich wie der Sommer und der Single Hamburg Ciddy erscheint und so kurzweilig ist wie eine Achterbahnfahrt. Es ist mit 15 Songs fast zu kurz und hat alles, was ein Maggers-Album braucht: Ein paar Abgeh-Songs wie Egal mit der Milch, Selbergemacht, Ich könnt schon wieder und natĂŒrlich Leck mich und Hamburg Ciddy. Aber auch ein paar Balladen, „und die kommen von hier!“ sagt SĂ€nger Piet Mosh und zeigt auf sein großes Herz. In ihren Texten geht es meist zur Sache, etwa „Muss ich Deine Mudder fragen, wenn ich mit Dir schlafen will? Nimmst Du ĂŒberhaupt die Pille?“ (Selbergemacht), oder „Ich könnt schon wieder, doch ich mag nur nicht fragen / Ja, ohne das verdammte F-Wort zu sagen“ (Könnt schon wieder), oder: „Keine Ahnung was geschah.../ Deine Mudder, glaub ich, hatte blondes Haar / Dein Vadder hatte eine TĂ€towierung auf seiner Faust... (Aufgestanden). „Eben so das tĂ€gliche Leben,“ lacht Piet verschmitzt. Aber alles geschieht mit einem Augenzwinkern und kommt unverkennbar selbstironisch und mit Spaß an der Sache rĂŒber. Und wenn sich mal jemand auf den Schwanz getreten fĂŒhlt, ist das halb so schlimm. „Meistens sind das nachher die grĂ¶ĂŸten Fans“, erklĂ€rt Piet. „Außerdem benutzen wir nie schlimme Worte. Und die Zeile aus Ich könnt schon wieder hat mal ne Frau zu mir gesagt,“ ergĂ€nzt er. Einmal im Jahr organisieren die Maggers ein spezielles Fan-Konzert. Mal ist es ein Sommerfest und dann wird draußen gegrillt, drinnen gibt’s Fußball und danach ein paar Stunden Maggers live. „Je nachdem, wie lange der Jack reicht“, so Joe Donsen. Gerne schnappen sich die Maggers aber auch einfach 100 Fans und schippern mit ihnen in einer Barkasse ĂŒber die Elbe - natĂŒrlich auch mit anstĂ€ndigem Live-Konzert. In den letzten zwei Jahren waren die Karten schon lange vorher ausverkauft und die Locations waren brechend voll, denn von Jahr zu Jahr werden die Maggers-Fans mehr. „Der Maggers Fan-Club ist fast schon eine Kontaktbörse geworden,“ erzĂ€hlt Justin Time. „Wie viele Leute sich da schon kennengelernt haben. Liebespaare, aber auch Freunde, die sich sonst nie getroffen hĂ€tten. Maggers verbinden!“ Eher zurĂŒckhaltend sprechen die Maggers ĂŒber ihren Einsatz fĂŒr den kleinen Nico. Den an Cerebralparese erkrankten kleinen Jungen unterstĂŒtzen sie von Anfang an und haben ihm schon therapeutische Reisen ermöglicht, zum Beispiel nach Miami, wo er an der so wichtigen „Delfintherapie“ teilnehmen konnte. Aber das ist fĂŒr die Maggers eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. „Viele Promis rennen rum und brĂŒsten sich mit ihrem Engagement, das mĂŒssen wir nicht haben. Uns geht es darum, Nico ein Leben zu ermöglichen.“ Wer trotzdem helfen will: www.nico-delfintherapie.de. Im Jahr 2007, wĂ€hrend der Arbeit am Nachfolge-Album zu „Nur Siege – keine Niederlagen“ spielen die Maggers nebenbei noch den Titelsong zur Bundeswehr-Komödie von Regisseur Grenz Henman „Kein Bund fĂŒrs Leben“ ein: Hurra Hurra die Stube brennt, ein Remake des Extrabreit-Hits mit neuem Text, den die Jungs natĂŒrlich selbst geschrieben haben. Im Jahr 2008 steht das Album MU in den LĂ€den – 14 Songs inkl. einer Cover-Version des Clowns & Helden Klassikers Ich liebe Dich mit keinem geringeren als Carsten Pape als Mitwirkendem, sowie einer Interpretation des Hamburger Klassikers An der Eck steiht‘n Jung mit‘m TĂŒddelband, fĂŒr welchen Tim MĂ€lzer als GastsĂ€nger gewonnen werden konnte. Und auch danach sind die Maggers nicht untĂ€tig. Neben zahlreichen Gigs im norddeutschen Raum folgen sie dem Aufruf der Bundeswehr, im Krisengebiet ein Konzert zugeben. Kurzentschlossen packen die Maggers ihre Koffer und schon spielen Sie im Sommer 2008 vor deutschen Truppen in Usbekistan und Afghanistan. Neben der Arbeit an neuem Songmaterial wird 2009 an einem großen Projekt gewerkelt: Eine Live-DVD soll entstehen! Eine im Dezember 2008 im Hamburger Logo - oder wie Insider wissen, Hamburgs lautester Sauna - aufgezeichnete 2,5 Stunden Show soll die Maggers auch auf das heimische Sofa bringen. AufgehĂŒbscht mit zusĂ€tzlichem Making-Of, Bonus Konzert und Interviews, erscheint die DVD „MU – Live“ nun im Jahr 2010. Und auch im heimischen Maggers Headquarter wird im Jahr 2009 fleißig gebastelt. Die Songs fĂŒr den ersten Teil der „Digge Dinger“ – Kollektion werden eingetĂŒtet: „Handarbeit fĂŒr’n FĂŒnfer“, enthĂ€lt fĂŒnf neue Maggers Songs, unter anderem die neue Sommer Hymne „Petting auf‘m Tretboot“ und das nicht ganz ernst gemeinte „Deine Mudda“. Einen neuen Plattenvertrag haben die Maggers ebenfalls an Land gezogen: Die neuen Veröffentlichungen erscheinen bei Coast Rock Records und werden ĂŒber New Music Distribution vertrieben. Mit diesen beiden motivierten Partnern steht dem Durchbruch nichts mehr im Weg! Zusammengefasst bedeutet das: Maggers United sind voll am Start und geben richtig Feuer. Und mit der ersten Live-DVD und einem neuen Silberling im GepĂ€ck wird man sehen, dass der Maggers-Humor nicht nur den Norden aufheizt, sondern auch in Restdeutschland fĂŒr Party, Fun und Rock’n’Roll sorgt. Discografie: 2005 "Leck mich wie der Sommer" - EP 2005 "Hamburg Ciddy" – Single 2006 "Nur Siege – Keine Niederlagen" – Album 2007 "Hurra Hurra, die Stube brennt" – Single 2008 “MU“ – Album 2010 “MU - Live“ – DVD 2010 “Digge Dinger Vol. 1 – Handarbeit fĂŒr’n FĂŒnfer“ – EP 2011 “Endlich wieder Sommer“ – Single 2011 ““I Promised Myself“ – Single
vor 17279 tagen · Von Elbrocker
Testberichte von Dennis Brandau
Dennis B. ist vielen eher bekannt als SĂ€nger und Frontgitarrist der in Harburg ansĂ€ssigen Gruppe "HEIMFELD". Er musiziert schon seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Bands und hat sich vor einiger Zeit dazu breitschlagen lassen, auch mal alleine als Solo-KĂŒnstler im Old Dubliner aufzutreten - was ihm auch sehr gut geglĂŒckt ist. Sein Repertoire geht von klassischem Deutschrock (M.-M. Westernhagen, H. Grönemeyer, J. Witt) zu den AnfĂ€ngen der deutschen Musik (Hans Albers) und ĂŒber klassische RockstĂŒcke von Pearl Jam und Fury in the Slaughterhouse, eigenen StĂŒcken und vor allem Party-Liedern von z.B. Die Schröders. Dennis bezieht das Publikum bei seinen Auftritten immer mit ins Geschehen ein und erhĂ€lt so eine gute Grundlage fĂŒr eine aussergewöhnliche Stimmung. Dass Dennis gerne Musik macht und auch hört merkt man ihm sofort an. Nur dröge seine Lieder zu spielen ist ihm zuwider, und so reißt er mit Charme und Witz das Publikum mit.
vor 17279 tagen · Von Rappi
Testberichte