24:22-Niederlage in Lübbecke: HSVH wartet weiter auf nächsten Auswärtssieg

Der Handball Sport Verein Hamburg hat am Samstag sein Auswärtsspiel beim TuS N-Lübbecke mit 24:22 (10:9) verloren. Die Hamburger liefen fast über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher und müssen die Heimreise erneut ohne Punkte antreten. Forstbauer war mit sechs Treffern bester Torschütze.

Der Handball Sport Verein Hamburg hat am 16. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga eine Niederlage beim TuS N-Lübbecke hinnehmen müssen. Die Hamburger unterlagen nach 10:9-Rückstand zur Pause am Ende mit 24:22. Damit ziehen die Lübbecker in der Tabelle an den Hamburgern vorbei, die nun 17:15 Punkte auf dem Konto haben und damit nach Abschluss des Spieltags bis auf den neunten Platz abrutschen könnten.

TuS führt zur Pause mit einem Tor

Trainer Torsten Jansen stand in Lübbecke wieder nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. So startete Jansen im Rückraum mit Lukas Ossenkopp, Philipp Bauer und Jan Forstbauer und hatte für diese Positionen nur Leif Tissier, Blazenko Lackovic und Jan-Erik Kaage als Backup auf der Bank. Nachdem Hamburg seinen ersten Angriff vergab und Jonas Gertges erstmals mit TuS-Keeper Peter Tatai Bekanntschaft machte, konnte auch HSVH-Torwart Aron Edvardsson den ersten Angriff der Hausherren abwehren. Durch Thies Bergemann gingen die Hamburger dann mit 0:1 in Führung (2.). Per Siebenmeter glich Lübbecke direkt aus (1:1, 3.) und konnte aufgrund leichter Hamburger Ballverluste schnell auf 3:1 (5.) erhöhen. Der HSVH verspielte mehrere Angriffe leichtfertig und blieb in der Anfangsphase nur aufgrund einer Parade von Aron Edvardsson (8.) und einem TuS-Lattentreffer bei einem Siebenmeter (10.) noch in Schlagdistanz. Nach Toren über schnelle Gegenstöße führte der TuS in der 12. Minute schon mit 6:3, ehe Leif Tissier ins Spiel kam und der HSVH-Offensive neuen Schwung verlieh. In der 19. Minute verkürzte Tissier erst auf 8:6 und anschließend auch auf 8:7 (20.). Dank zweier Paraden von Aron Edvardsson (21. und 24.) bekamen die Hamburger zweimal die Chance zum Ausgleich. Philipp Bauer nutzte die zweite davon und erzielte das 8:8 (25.). Auch beim 9:9 gelang Niklas Weller noch einmal per Siebenmeter (29.) der Ausgleich, doch Lübbecke erzielte in der Schlussminute der ersten Halbzeit das Tor zum 10:9-Pausenstand.

Hamburg läuft bis zum Ende hinterher

Nach der Pause erwischte der TuS den besseren Start und schloss seinen ersten Angriff erfolgreich ab (11:9, 31.). Das Jansen-Team kam zwar für die nächsten zehn Minuten immer wieder auf ein Tor heran, Lübbecke traf aber auch konsequent und behauptete den Zwei-Tore-Vorsprung. In der 41. Minute verloren die Hamburger dann aufgrund eines Fehlpasses den Ball und kassierten das 16:13. Kurz darauf fiel nach einem Fehlwurf von Philipp Bauer das Tor zum 17:13 (42.), das den HSVH erstmals mit vier Toren in Rückstand brachte. Durch Treffer von Jan Forstbauer und Jonas Gertges in der 46. Minute konnten die Gäste wieder auf 18:16 verkürzen, schafften es aber bis zum Ende nicht mehr, näher als auf zwei Treffer an die Gastgeber heranzukommen. Nach einem Foulspiel verlor der HSVH dann in der 51. Minute auch noch Kapitän Lukas Ossenkopp wegen einer Roten Karte. Trotz zweier Paraden von Marcel Kokoszka (ein gehaltener Siebenmeter) in der Schlussphase (58. und 60.) mussten sich die Hamburger am Ende mit 24:22 geschlagen geben. Mit sehr kleinem Kader und kaum Optionen für den Rückraum zeigte der HSVH eine respektable Leistung, kann aber leider wieder nichts Zählbares bei einem Auswärtsspiel mitnehmen. Die nächste Chance für Auswärtspunkte bietet sich dem HSVH gleich nächste Woche beim Spiel gegen HSG Krefeld (21.12., 19 Uhr).

Statistik: Edvardsson, Kokoszka, van den Beucken (n.e.) – Forstbauer (6 Tore), Tissier, Weller, Bauer (je 4), Gertges, Bergemann (beide 2), Ossenkopp, Lackovic, Fuchs, Fick (n.e.), Kaage (n.e.)

 

Pressemitteilung Handball Sport Verein Hamburg

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