Hamburg, 5. Juni 2018. Enosch Wolf verlässt die Hamburg Towers. Nach zwei Jahren in
Wilhelmsburg wird der Big Man in der kommenden Saison für den künftigen Zweitliga-Konkurrenten
WALTER Tigers Tübingen auflaufen.
„Der Abschied fällt mir nicht leicht. Daher möchte ich mich bei allen bedanken, die mit den Hamburg
Towers in Verbindung stehen: bei meinen Mitspielern, den Trainern, ganz besonders den Fans und
sämtlichen Unterstützern. Ein spezieller Dank geht an Marvin Willoughby und Jan Fischer, die mir das
Vertrauen geschenkt und dafür gesorgt haben, dass ich mich hier extrem wohlgefühlt habe. Hamburg
war die erste Station in meiner Profikarriere, die für mich zu einer zweiten Heimat geworden ist. Hier
habe ich viele tolle Menschen, unter anderem meine Freundin Shirin, kennengelernt, weswegen ich
der Stadt weiterhin verbunden sein werde. Manchmal ergeben sich im Leben Chancen, zu denen man
nicht nein sagen kann. Abgesehen von den beiden Spielen gegen Tübingen wünsche ich den
Hamburg Towers sportlichen Erfolg und freue mich schon sehr auf das Wiedersehen in der edeloptics.de Arena“, sagt Wolf.
„Enosch war immer ein vorbildlicher Profi und vor allem menschlich ein ganz feiner Kerl. Er hat uns in
den zwei Jahren viel gegeben, seine Emotionalität war mitreißend. Es ist schade, dass wir uns nicht
auf eine Fortführung unserer Zusammenarbeit einigen konnten. Jedoch ist es verständlich, wenn sich
ein Spieler für ein derart langfristiges und vielfach besser dotiertes Angebot wie das aus Tübingen
entscheidet. Dennoch wünschen wir ihm selbstverständlich alles Gute für seine Zukunft. Enosch
stehen die Türen bei uns zu jeder Zeit offen“, betont Towers-Geschäftsführer und -Sportdirektor
Marvin Willoughby.
Während seiner Zeit in Hamburg hat sich Wolf schnell zu einem der Publikumslieblinge entwickelt. Der
27-Jährige war durch seine unterstützende, leidenschaftliche Art innerhalb der Mannschaft und bei
den Zuschauern extrem beliebt. Aber auch auf dem Feld war der in Ludwigsburg geborene und in
Göttingen aufgewachsene Linkshänder einer der Eckpfeiler. Offensiv überzeugte der 2,15-MeterMann, der 2011 mit den UConn Huskies die College-Meisterschaft gewann, mit seiner Variabilität, die
es ihm erlaubt, sowohl die Center- als auch die Power-Forward-Position zu bekleiden. Der
Vereinsrekord von fünf Blocks in einem Spiel spricht Bände über seine Qualitäten in der Verteidigung.
Vergangene Spielzeit erzielte Wolf durchschnittlich 6,7 Punkte und 4,8 Rebounds für die Towers.

Pressemitteilung Hamburg Towers