Den Hamburg Towers ist der erste Sieg unter der Ägide von Benka Barloschky als Headcoach
gelungen. Bei der OrangeAcademy gewannen die Norddeutschen eine umkämpfte Begegnung knapp
mit 82:79 (60:61, 43:34, 20:18) und beendeten damit eine sechs Spiele währende Niederlagen-Serie.

Es war zugleich der erste Auswärtserfolg seit dem 11. November 2017.
Hrvoje Kovacevic, René Kindzeka, Jonathon Williams, Enosch Wolf und Jannik Freese starteten
gegen den Abstiegskandidaten. Lars Kamp musste aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel
passen. Probleme besaßen zunächst auch die Towers, die ihnen in erster Linie Ulms Aufbauspieler
Marcell Pongo bereitete. Mit neun frühen Zählern war der Ungar der entscheidende Faktor für den
anfänglichen 6:12-Rückstand (4. Minute). Anschließend begann das Barloschky-Team jedoch, den
Korb engagierter zu attackieren, was in einem zwischenzeitlichen 9:0-Lauf und einem 20:18-Vorsprung zum Viertelende resultierte.

Zwar setzten sich die Gäste im zweiten Viertel etwas ab, gänzlich abschütteln ließen sich die Talente
der jüngsten Mannschaft der ProA allerdings nicht. Gegen Ende des Abschnitts hin gelang es den
Hamburgern immer besser, ihre physische Überlegenheit auszuspielen. Besonders ihre
Unausrechenbarkeit war an diesem Nachmittag ausschlaggebend. Acht der zehn eingesetzten
Akteure verzeichneten bis zur Halbzeit mindestens einen Treffer aus dem Feld. Williams kam auf 14
Zähler. Das 43:34 zur Pause war folgerichtig.
Doch die OrangeAcademy bäumte sich abermals auf. Die Zonen-Verteidigung der individuell gut
ausgebildeten schwäbischen Youngster erzwang Fehlwürfe und Ballverluste auf Seiten der
Wilhelmsburger, die die Führung rasch abgeben mussten (45:46/24.). Es war leidenschaftlicher
Abstiegskampf, den die Hausherren zeigten. Angeführt von Freese und Greg Logins blieben die
Towers in Schlagdistanz (60:61).

Im Schlussviertel war beiden Kontrahenten anzumerken, dass die Resultate in den vergangenen
Wochen nicht zufriedenstellend waren. Nervosität machte sich auf beiden Seiten breit, die Fehlerquote
stieg an. Der Aufsteiger wahrte lange Zeit den knappen Vorsprung. Erst 2:15 Minuten vor Ende gelang
Freese von der Freiwurflinie das 71:70. Da neben dem Center auch Williams weiter gut aufgelegt war,
und zudem die Defense standhielt, wurde der Sieg aus der Kuhberghalle entführt.

„Ich bin erleichtert und froh für die Jungs, die sich für die harte Arbeit der vergangenen Wochen
belohnt haben. Mit viel Kampf sind wir nach dem schwachen dritten Viertel ins Spiel zurückgekommen
und haben am Ende die entscheidenden Plays gemacht“, sagte Barloschky.
Hamburg Towers: Freese (18 Punkte), Canty (3), Wolf (4), Kovacevic (9), Kindzeka (2), Schmidt (3),
Vrabac (4), Gertz (5), Williams (21), Logins (13).
Auch das nächste Duell müssen die Towers in fremder Halle absolvieren. Am Samstag, 10. März,
steht um 19.30 Uhr das Gastspiel beim Nürnberg Falcons BC auf dem Programm.

 

Pressemitteilung Hamburg Towers

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