Die Hamburg Towers haben erneut eine enge Partie verloren. Bei den NINERS Chemnitz unterlagen
die Wilhelmsburger mit 69:75 (54:55, 41:34, 19:17). Topscorer der Schützlinge von Headcoach Benka
Barloschky war in seinem bislang besten Saisonspiel René Kindzeka mit 16 Punkten.
Gegen den Neuntplatzierten setzte Barloschky wie in der Vorwoche zu Beginn auf Hrvoje Kovacevic,
Lars Kamp, Lucas Gertz, Enosch Wolf und Jannik Freese. Insbesondere Letztgenannter nahm
unmittelbar großen Einfluss und zeichnete für die ersten fünf Zähler verantwortlich. Es entwickelte sich
prompt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das durch Kindzekas Korbleger in der finalen Sekunde des ersten
Viertels positiv für den Gast begann (19:17).

Der Energizer der Hamburger ließ im anschließenden Spielabschnitt nicht locker. Defensiv gab er in
der guten Mann-Verteidigung den Ton an, so dass sich sein Team Punkt um Punkt absetzte. Nach
einem Wolf-Korbleger zum 30:24 sah sich Chemnitz‘ Trainer Enrico Pastore gezwungen, eine erste
Auszeit zu nehmen (16. Minute). Der von seiner Grippe genesene Jonathon Williams präsentierte sich
ebenfalls in guter Verfassung. Beim Stand von 41:34 zur Pause gingen die Towers zuversichtlich in
die Kabine.

Von dort kamen sie allerdings etwas rostig wieder heraus. Die NINERS erwischten den besseren Start
und glichen vor allem durch eine gute Trefferquote von jenseits der Dreierlinie zum 47:47 aus. Den
Norddeutschen fiel es nun deutlich schwerer, am Korb ein Durchkommen zu finden, während die
Hausherren angeführt vom starken Malte Ziegenhagen in der stimmungsvollen Richard-HartmannHalle immer wieder aus der Distanz nachlegten. Doch der Einsatz bei Barloschkys Kollektiv stimmte.

Vor dem finalen Viertel war der Rückstand mit 54:55 äußerst knapp.
Nun war es erneut am Trio Freese/Williams/Kindzeka, die Towers in der Partie zu halten und nach
zwischenzeitlichem 59:63-Rückstand wieder auf 63:63 auszugleichen (35.). Doch was auch immer der
Tabellenelfte anstellen zu versuchte, wurde von Chemnitz passend beantwortet. Die Defensive der
Sachsen war an diesem Abend zu effektiv.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, den Ball zu bewegen und es stattdessen mit der
Brechstange versucht. Das hat uns heute den Sieg gekostet“, kommentierte Barloschky.
Hamburg Towers: Freese (14 Punkte), Canty (2), Kamp (7), Wolf (2), Kovacevic (4), Kindzeka (16),
Schmidt (2), Vrabac (2), Gertz (3), Williams (11), Logins (6).
Bereits am Sonntag, 4. März, geht es für die Towers weiter im Programm. Dann steht Teil zwei des
Doppelspieltags an. Um 16 Uhr ist die OrangeAcademy Gastgeber der Barloschky-Fünf.

Pressemitteilung Hamburg Towers

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