Hamburg, 6. Dezember 2018. Zwei Wochen hatten die Hamburg Towers Zeit, sich auf ihre nächste
Herausforderung vorzubereiten. Diese hört auf den Namen Kirchheim Knights und empfängt den
Tabellenzweiten am Samstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr.
Auswärtsspiele gingen für die Wilhelmsburger bislang zumeist mit einem deutlichen Leistungseinbruch
verglichen zu den Heimpartien einher. Während das Team von Headcoach Mike Taylor in der edeloptics.de Arena in sechs Begegnungen ungeschlagen ist, durchschnittlich 98,2 Punkte erzielt und die
Kontrahenten mit einer Differenz von 27,7 Zählern abfertigt, stehen die Zahlen in der Fremde im
extremen Kontrast. So kommt Hamburg in gegnerischen Hallen auf lediglich 75,4 Punkte – 5,4
weniger als der Rivale –, was zu einer schwachen 2:3-Bilanz führt.
Doch Taylor ist zuversichtlich, dem Trend südlich von Stuttgart entgegenzuwirken: „Wir haben in den
vergangenen zwei Wochen extrem hart trainiert. Das freie Wochenende hat uns zudem die
Möglichkeit gegeben, jeden Spieler wieder gesund zu bekommen, was das wichtigste Erfolgskriterium
ist.“ Vor allem Zonen-Verteidigungen stellten den Aufstiegskandidaten häufig vor gravierende
offensive Probleme. „Daher haben wir speziell an unserem Angriff dagegen gearbeitet und signifikante
Schritte nach vorne gemacht. Wir sind bereit, egal, welche Defense Kirchheim uns gegenüberstellen
wird“, unterstreicht Taylor.
Die sechstplatzierten Ritter (6:6-Bilanz) genießen den Respekt des US-Amerikaners, ungeachtet einer
kleinen Krise. Denn die letzten drei Spiele der vom Spanier Mauricio Parra trainierten BadenWürttemberger gingen allesamt verloren, zuletzt mit 68:81 gegen die MLP Academics Heidelberg.
„Kirchheim hatte dafür auch einige beeindruckende Auftritte in dieser Saison“, weiß Taylor.
Verlassen kann sich der langjährige Zweitligist aus dem 40000-Einwohner-Städtchen auf seine gute
Defensive sowie auf Scoring-Maschine Rohndell Goodwin (17,6 Punkte pro Spiel). Ebenfalls
überzeugend agieren seine US-amerikanischen Landsleute DaJuan Graf (12,8 PpS) als Point Guard
sowie Keith Rendleman (11,1 PpS) auf der Center-Position. Die Knights sind eine der erfahrensten
Mannschaften, was sich auch am Ligabestwert von nur 11,2 Ballverlusten ablesen lässt.
Für die fitten Towers um Kapitän Achmadschah Zazai, der am Mittwoch seinen 32. Geburtstag feierte,
wird es Standortbestimmung wie Reifeprüfung zugleich sein. „Es muss uns gelingen, auch auswärts
eine konstant starke Leistung über 40 Minuten abzurufen“, fordert Taylor.
Wie üblich wird im Internet eine Live-Übertragung angeboten. Den Stream gibt es auf
www.airtango.live zu sehen.

Pressemitteilung Hamburg Towers

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