Hamburg, 3. Januar 2018. Die Hamburg Towers müssen in der verbleibenden Saison auf Justin
Raffington verzichten. Der Center zog sich im Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen einen Riss des
vorderen Kreuzbands im linken Knie zu und wird damit mindestens sechs Monate ausfallen.

Auf Anraten von Mannschaftsarzt Dr. Helge Beckmann ist Raffington am Mittwoch in der AsklepiosKlinik St. Georg erfolgreich von Prof. Dr. Karl-Heinz Frosch operiert worden. Die Reha-Maßnahmen beginnen bereits am ersten Tag nach der OP. „Im Anschluss an die Lymphdrainage werden wir
Justins Gelenk sukzessive belasten“, informiert Towers-Athletiktrainer Melvyn Wiredu.

„Die Verletzung ist extrem tragisch, da Justin in dieser Saison so performt hat, wie wir alle und vor
allem er selbst sich das vorgestellt haben. Er hat eine großartige Entwicklung genommen. Umso
frustrierender ist es, nun zu akzeptieren, dass er in dieser Spielzeit nicht mehr eingreifen kann. Wir,
speziell unsere medizinische Abteilung um Helge Beckmann sowie Melvyn Wiredu, werden Justin in
vollem Umfang unterstützen, damit er in der kommenden Spielzeit wieder fit ist, um Profi-Basketball
auf höchstem Level zu spielen“, sagt Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Towers.

Raffington war in der bisherigen Serie ein zentraler Bestandteil der Wilhelmsburger. Mit
durchschnittlich 9,5 Punkten, 7,2 Rebounds und 1,3 Blocks in knapp 21 Minuten zählte der 26-Jährige
zu den stärksten Akteuren der Hamburger.

„Wir prüfen den Markt und schauen, ob wir bis Ende Januar noch einen Spieler verpflichten werden“,
erklärt Willoughby mit Blick auf das am 31. Januar schließende Transferfenster.

Pressemitteilung Hamburg Towers

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