Die Lage auf den Mittelmeer-Flüchtlingsrouten spitzt sich immer weiter zu. Die privaten Retter mussten Ihre Missionen nahezu einstellen, gerettete Menschen finden keinen sicheren Hafen, viele Länder schotten sich ab. Die Menschen, die alles aufgegeben haben, um für sich und ihre Familien einen sicheren Zufluchtsort zu suchen, machen sich aber weiter auf den Weg. Täglich sterben Männer, Frauen und Kinder, nur wenige Flugstunden von uns entfernt.

Der FC St. Pauli als engagierter gesellschaftlicher Akteur mit all seinen Gremien, seinen Mitarbeitern und seinen Abteilungen kann und will nicht zusehen, wie Menschen sterben, deren Überleben man mit einfachsten Mitteln sichern könnte. Viele von uns sind im und um den Verein seit Jahren aktiv, um entweder auf den Fluchtrouten direkt oder aber hier in Hamburg zu helfen, dass geflüchtete Menschen ankommen können, versorgt und begleitet werden. Ob nun die verschiedensten Faninitiativen, die Institutionen des FC St. Pauli oder aber unsere Angestellten. Das Motto „Kein Mensch ist illegal“ steht nicht nur plakativ auf der Nordtribüne, sondern wird von vielen von uns gelebt.

Wir unterstützen ausdrücklich die Aktion #togetherforrescue und wollen unsere Solidarität mit den Seenotrettungsmissionen zum Ausdruck bringen. Wir rufen deshalb zu Spenden für unseren Partner Sea-Watch auf. Ebenfalls unterstützen wir die Demonstration „SEEBRÜCKE – Hamburg zum sicheren Hafen!“, die am Sonntag (2.9.) eine halbe Stunde nach Beendigung unseres Heimspiels gegen den 1. FC Köln an der Südkurve vorbeiziehen wird und die Parade von geflüchteten Menschen „Welcome United“ am 29. September in Hamburg.

Termine:

Pressemitteilung FC St. Pauli

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